STELLA15: Die Jury

 

Zum neunten Mal macht sich eine Jury auf die Suche nach herausragendem Theater für Kinder und Jugendliche in Österreich. Wie im letzten Jahr sichtet die Jury die Premieren einer Saison. Die Sichtungsperiode begann also am 01. September 2014 und endet am 04. Juli 2015.

Die detaillierten Begründungen der nationalen STELLA15-Jury zu den einzelnen Nominierungen finden Sie hier.

Die nationale Jury des STELLA15 im Überblick:

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Constance Cauers ist diplomierte Pädagogin und BuT-Theaterpädagogin und arbeitete unter anderem in der theaterpädagogischen Abteilung des Thalia Theaters Hamburg sowie als Theaterpädagogin und Dramaturgin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Ab der Spielzeit 2013/14 übernahm sie die Leitung der theaterpädagogischen Abteilung  „SCHAUSPIEL AKTIV!“ am Schauspielhaus Graz und hat Lehraufträge an unterschiedlichen Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen europaweit inne. Mit der Spielzeit 2015/16 wechselt sie als Leiterin des Jungen Volkstheaters nach Wien.

 

Martin Thomas Pesl, geboren 1983 in Wien, studierte Translationswissenschaften in Wien und arbeitet von ebenda aus als Übersetzer, Sprecher, Autor und Kulturjournalist, etwa für das Magazin WIENER und für nachtkritik.de. Zahlreiche Ausflüge in die Theaterpraxis in verschiedensten Funktionen erlauben ihm einen Innenblick im Außenblick. Als Schauspieler trat er etwa im OFF THEATER und im DSCHUNGEL WIEN auf, und als Übersetzer aus dem Englischen arbeitete er u.a. mit Simon Stone und dem Back to Back Theatre zusammen.

 

 

Miriam Schreinzer studierte Musikwissenschaften, Theaterwissenschaften und Romanistik in Wien und Berlin sowie Kulturmanagement in Hamburg und arbeitete für zahlreiche Kulturinstitutionen, darunter die Jeunesse und diverse Musikfestivals, in Deutschland und Österreich. In ihrer Rolle als Geschäftsführerin von Bludenz Kultur war sie bis Anfang 2015 Kulturverantwortliche der Alpenstadt Bludenz. Ihr Ziel: Kunst auf hohem Niveau möglich zu machen, Menschen zu überraschen und zum Staunen zu bringen.

 

 

Die internationale Jury für die Preisvergabe der Hauptkategorien wird mit internationalen Fachleuten besetzt. Diese beurteilen die nominierten Produktionen, die im Rahmen des STELLA-Festivals gezeigt werden und vergeben dann die Preise.

Brigitte_DethierBrigitte Dethier ist seit 2002 Intendantin des Jungen Ensemble Stuttgart. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaften und Psychologie in Frankfurt a.M. und absolvierte parallel dazu eine Schauspielausbildung in Heidelberg. Ihre Theaterlaufbahn begann sie an der Schauburg, dem Theater der Jugend in München. 1989–1993 war sie Künstlerische Leiterin des Kinder- und Jugendtheaters an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, 1993–1995 in gleicher Funktion am Landestheater Württemberg-Hohenzollern in Tübingen. 1996–2002 leitete sie als Direktorin das Schnawwl am Nationaltheater Mannheim. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der deutschen ASSITEJ und Mitglied des Vorstands des Deutschen Bühnenvereins, Landesverband Baden-Württemberg. Für ihre Inszenierung „Noch 5 Minuten“, gemeinsam mit dem belgischen Choreographen Ives Thuwis-De Leeuw, erhielt sie 2009 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST.

Uwe HeinrichUwe Heinrich wurde 1965 im ostdeutschen Dresden geboren und studierte Kunsterziehung und Deutsch in Radebeul sowie Theaterpädagogik in Berlin. 1991 wurde er als Theaterpädagoge am Theater Junge Generation in Dresden engagiert. 1996 übernahm er in Basel die Leitung des Vorstadt-Theaters. 1999 wechselte er als Leiter ans junge theater basel. Er produziert am jtb jährlich zwei professionelle Inszenierungen, die er ebenfalls als Dramaturg begleitet. Darüber hinaus entwickelt er in Kursen die darstellerischen Möglichkeiten von Jugendlichen. Als Theaterpädagoge kreiert er seit 20 Jahren mit Jugendlichen Inszenierungen. Ebenfalls in dieser Funktion vertieft er in Einstimmungen und Nachbereitungen mit Schulkassen deren Rezeption theatralischer Äußerungen.

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Peter Kus lebt in Ljubljana (Slowenien) und arbeitet von dort aus als Komponist, Figurentheaterregisseur und Instrumentenbauer. In seinen letzten Projekten forschte er nach jenem Feld, in dem sich Musik und Theater treffen; Ergebnis sind eine Vielzahl in den letzten 10 Jahren entstandener Puppen/Musik-Performances, die zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen wurden und dort verschiedenste Preise gewannen. Neben seiner Arbeit am Theater entwirft und baut Peter Kus Musikinstrumente. Ausstellungen seiner Objekte wurden in verschiedensten Ländern Europas präsentiert.