HUNGER IM SCHLARAFFENLAND

 

Theater des Augenblicks / Wien / Tanztheater / 6+

KONZEPT: konnex / REGIE: Miguel Angel Gaspar / KOSTÜME: Anja Lerch-Gaspar, Ulli Nö / MUSIKALISCHE ARRANGEMENTS & BÜHNE: Christophe Dumalin / LICHTDESIGN: Edgar Aichinger / PRODUKTIONSLEITUNG: Regina Reisinger / CHOREOGRAPHIE, TANZ, TEXT und SPIEL: Christophe Dumalin, Giordana Pascucci, Miguel A. Gaspar, Aurelia Staub, Alessandra Tirendi

Vier dicke AkteurInnen teilen die Liebe zum Essen und sind auf ständiger Suche danach. Sie kochen und werden nie satt, suchen ständig nach neuen kulinarischen Herausforderungen.
Das Essensritual als Choreographie. Genuss und Muss. Die vier könnten aus dem Gemälde „Schlaraffenland“ von Breughel entsprungen sein.
Ein sinnliches Spiel rund ums Essen, Geschmäcker, Gerüche und Klänge nimmt seinen Lauf. Lebensmittel und die Frage, welche Mittel wir für unser Leben wirklich brauchen. Gerüche und die Frage, wie Hunger eigentlich riecht. Tiefgefrorenes und die Unmöglichkeit, Essbares in diesem Zustand zu sich zu nehmen. Scheitern am Regelwerk des Knigge. Was darf ich und was gehört sich nicht? Was bei uns stimmt, mag anderenorts schon wieder falsch sein: Messer, Gabel, Stäbchen, Finger, rülpsen, schlürfen, spucken. Unsere Welt ist größer als unser Gehirn. Das Ritual der Nahrungsaufnahme wird in diesem Stück zur Choreographie, die Art wie und was wir essen humorvoll beleuchtet und regt so zum Nachdenken an.