A HOUSE FULL OF MUSIC

 

Wiener Taschenoper / Wien / Musiktheater / 5+

KONZEPT & TEXT: Katja Hensel / KONZEPT & DARSTELLER(IN): Jewgenij Sitochin, Katharina Spiering / BÜHNE & VIDEO: Nives Widauer / KLAVIER: Florian Müller und Hsin Huei Huang / LICHT: Frank Sobotta / TON: Wolfgang Musil / BÜHNE ASSITENZ: Esther Straganz / TECHNIK ASSISTENZ: Martin Kröss.

Um Musik wahrhaft erleben zu können, bedarf es mehr als nur einer beiläufigen Berieselung. Aufmerksamkeit und genaues Hinhören bei der Auseinandersetzung mit Musik sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. Ein Bewusstsein für die oftmals schwer trennbaren Zuständen von Stille, Geräusch und Musik zu entwickeln, war Beweggrund für viele Komponisten eintrainierte Hörgewohnheiten mit ihrer Musik zu hinterfragen.

John Cage hat mit seinem Werk dem Geräusch eine neue Bedeutung verliehen. Durch die Bearbeitung von herkömmlichen Musikinstrumenten und die Verwendung von Alltagsgegenständen in seiner Musik lässt er die Grenzen zwischen Geräusch und Klang verschwinden.

Seine musikphilosophischen Gedanken und ihre Ausformungen in seinem Werk sind Anlass für die Produktion „A House Full of Musik“, die von der Wiener Taschenoper unter der Regie von Jewgenij Sitochin, im November 2008 zur Premiere kam. Darin begibt sich das Publikum auf eine abenteuerliche Hörreise.

Wenn unterschiedlichste Gegenstände, wie Messer, Gläser aber auch Perlen und Sand, zum Klingen kommen, kann man mit Staunen beobachten wie sich vielfältigste Höreindrücke zu einem musikalisch Ganzen formen.