Von freien Gruppen und Einzelkämpfern

 
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Denken und arbeiten junge KünstlerInnen heute anders? Arbeitszusammenhänge im freien Theater für Kinder und Jugendliche.

Vor dem Hintergrund der Evaluierung der Wiener Theaterreform, den Entscheidungen über die Wiener 4-Jahres-Förderungen und täglichen Schlagzeilen über Kürzungen im Bereich Kunst und Kultur in ganz Europa ist es höchste Zeit, die Diskussion heraus aus den Redaktionsstuben und DirektorInnenzimmern zu bringen. Am 01. Jun. findet daher im DSCHUNGEL WIEN ein hochaktueller Dialog statt.

Zeichnet sich im freien Theater für Kinder und Jugendliche (und abseits davon) ein Paradigmenwechsel ab? Oft sind von einst mehrere Personen umfassenden Ensembles nur noch Einzelpersonen geblieben, die unter gleichem oder anderem Namen firmieren.

Warum? Haben sich die kreativen Arbeitsprozesse und persönliche Präferenzen geändert und machen diesen Paradigmenwechsel notwendig? Wie arbeiten also heute aufkommende junge Gruppen und KünstlerInnen? Kann man die Ursache dieser Tatsache im verändernden Subventionswesen wiederfinden oder in aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen? Denken und arbeiten junge KünstlerInnen heute anders?

Im Rahmen der Veranstaltung wird die Vorstellung „Zu Besuch bei Katt und Fredda“ in der Inszenierung der jungen Regisseurin Sara Ostertag zu sehen sein.

01. Juni 2012

16:30 Uhr Vorstellung
Zu Besuch bei Katt und Fredda / MakeMake Produktionen

18:00 Uhr Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion mit InteressensvertreterInnen, KünstlerInnen, KuratorInnen und VertreterInnen aus Politik und Verwaltung statt.

Andrea Amort (Kuratorium der Stadt Wien)
Corinne Eckenstein (TheaterFOXFIRE)
Elke Hesse (Jury Konzeptförderung)
Sabine Kock (IG freie Theaterarbeit)
Sara Ostertag (makemake produktionen)
VertreterIn des Bühnenbeirates der Kunstsektion (angefragt)
Massud Rahnama (Schauspieler)
Moderation: Stephan Rabl

DSCHUNGEL WIEN, Museumsquartier, 1060 Wien

Weitere Infos zur Besetzung des Podiums folgen.