Feb 222018
 

Gespräche zur kulturellen Bildung: Theorie – Praxis – Wirkung
„Musik als tiefgreifende Erfahrung, die sich der Verwertbarkeit entzieht“ S. Kühne

Fr. 2. März 2018, 10:00-12:00 Uhr
Café des Musischen Zentrums Wien
Zeltgasse 7, 1080 Wien

Kunst ist in den meisten Fällen „nicht marktfähig“ (M. Mokre, 2018). Das betrifft Tanz ebenso wie Musik, Literatur ebenso wie Bildende Kunst – und damit verbunden auch das Sich-in-Kunst-Bilden, die kulturelle Bildung.

Es stellt sich zunehmend die Frage, ob kulturelle Bildung, die zuallererst Selbstbildung und Persönlichkeitsbildung bedeutet, in unserer neoliberalen Welt noch genügend Raum hat. Oder haben Kunst und kulturelle Bildung nur dann eine Berechtigung, wenn mit ihr ökonomischer Erfolg und gesellschaftliche Verwertbarkeit einhergehen? Der Legitimationsdruck ist – zu Recht? – gestiegen; und mit ihm die Frage nach Effizienz, Effekt und Messbarkeit.

Theo Hartogh meint: „Sich bilden in ästhetischer Wahrnehmung zielt auf ein erfülltes, nicht auf ein nützliches bzw. ökonomisch erfolgreiches Leben.“ Wie aber das Selbstverständnis leben, dass Kunst wichtig und gut ist? Wie Handlungserfahrungen mit Kunst ermöglichen? Wie Erfahrungen der Selbstwirksamkeit in der Kunst ohne den Blick auf nachfolgende Beschäftigungsfähigkeit entwickeln?
Auf diese Aspekte fokussiert dieses offene Forum für entschleunigte Diskussion zur kulturellen Bildung.

Zu Gast: Stefan Kühne
Leiter der wienXtra-soundbase & wienXtra-jugendinfo

Eine Veranstaltung des Musischen Zentrums in Kooperation mit der ASSITEJ Austria und der IG Freie Theater