Nov 192014
 

Von Katrin Artl.

Nur 10 % der Gesamtbevölkerung nehmen regelmäßig kulturelle Angebote in Anspruch.

Diese ernüchternde Prozentzahl fiel des öfteren bei der Diskussionsveranstaltung „Was heißt hier alle? Chancengerechtigkeit in Kultur und Bildung“ am 18. November, zu der KulturKontakt Austria ins Architekturzentrum Wien geladen hatte. Der Abend beschäftigte sich mit dem Thema der Chancengerechtigkeit in Kultur und Bildung.  Frau Reinwand-Weiss (Direktorin der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Deutschland) hielt einen Impulsvortrag. Weitere Vertreter aus Kultur und Bildung waren auf das Podium geladen, um aus ihrer Praxis zu diesem Thema zu berichten. In der anschließenden Diskussion mit ca. 60 Anwesenden wurde einmal mehr deutlich, dass der Zugang zu kulturellen Angeboten gleich durch mehrere Faktoren beeinflusst wird, nämlich von den sozialen, kulturellen und ökonomischen Voraussetzungen. Am Ende des Abends stand für mich die etwas ernüchternde Bilanz, dass viele bekannte Problemfelder angesprochen wurden, aber kaum Perspektiven zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit zur Sprache kamen. Zum Ende gab es Schnittchen und gemütliches Beisammensein.